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Um Macht über Völker zu erlangen und zu behalten, ist es unabdingbar, die Medien zu kontrollieren.
Demokratie fordert eine unabhängige und vielfältige Medienlandschaft.

In einer kapitalisierten Demokratie ist es ausreichend, große, finanzstarke Medienkonzerne zu schaffen, die weite Teile der Medienwelt kontrollieren und den Einfluss auf diese zu beschränken.

Die konzentrierte Medienmacht weniger Konzerne führt zur Bildung so genannter Mainstreammedien, die von weiten Teilen der Bevölkerungen nahezu ausnahmslos konsumiert werden.

Die tatsächlich freien und unabhängigen kleinen Medien ermöglichen die Erfüllung der von einer Demokratie geforderten Bedingungen, haben aber auf die öffentliche Meinungsbildung einen verschwindenden Einfluss.
Zudem können sie benutzt werden, Kritiker und deren Kreise zu identifizieren.

Dieses System ist außerordentlich stabil. Selbst selbstreflexive kritische Diskurse können damit öffentlich ausgetragen werden, ohne das System zu beeinträchtigen.
Tatsächlich geraten solche Versuche geradezu zu Ironien ihrer selbst, wie etwa dieses Beispiel zeigt.